Am Sonntag, den 23.06. wartet der Mond mit gleich 3 Ereignissen auf:

Zum einen ist Vollmond, was aber nichts besonderes ist.

Dazu ist er mit 6,2 Grad in größter südlicher Libration. Das bedeutet, dass wir etwas mehr von der nördlichen Halbkugel sehen.

Das besondere ist dann aber, dass er sich im Perigäum befindet, also mit ca. 356.500 Kilometern die geringste Entfernung von der Erde hat und uns deshalb besonders groß erscheinen wird.

Beim letztmaligem größten Vollmond gelang Marco Ludwig dieses Bild:

Der Mond kreist in einer leichten Ellipse um die Erde. Die Minimal- und Maximalentfernungen werden Perigäum (Erdnähe, 356.500 km) und Apogäum (Erdferne, 406.700 km) genannt.

Als Libration bezeichnet man den Effekt, dass der Mond zum einen etwas um die Hochachse als auch um die Längsachse pendelt. Dadurch ist von der Mondoberfläche mehr als 50%, nämlich 59%, für uns sichtbar.

Mit einem langbrennweitigen Teleobjektiv lässt sich der Mondaufgang hervorragend fotografieren. Auch Gebäude in der Sichtlinie erscheinen dabei stark vergrößert, wie bei diesem Bild der Vicelinkirche Neumünster