Die Neumünsteraner Außensternwarte in Tarbek 

Im Frühjahr 2001 bekamen Mitglieder der vhs-Sternwarte eine Sternwartenkuppel mit 2,4 Meter Durchmesser angeboten. Sogleich wurden Pläne geschmiedet, diese weit außerhalb der Stadt als Außensternwarte zu installieren.

Letztlich waren astronomische Beobachtungen am Rande Neumünsters seit den 1980er Jahren immer schwieriger geworden. Die Stadt hatte sich weiter ausgedehnt, aber vor allem die Beleuchtung der Straßen und Gebäude zu jeder Nachtzeit hatte extrem zugenommen. Mit einer Beobachtungsstation unter dunklem Himmel sollten bessere Beobachtungen als am Hahnknüll möglich werden.

Das damalige Bauteam in Tarbek

Einen idealen Beobachtungsstandort schien man damals in Tensfeld bei Bornhöved gefunden zu haben. Dort wurde die 2,4m Kuppel aufgebaut und dann leider auch recht schnell wieder abgebaut. Obwohl der Besitzer des Grundstücks seine Zustimmung signalisiert hatte, gab es Einwände von Seiten eines Jägers. Nachdem die Sternwarte an diesem Ort beschädigt vorgefunden wurde, entschied man sich für eine Umsiedelung.

In Tarbek hat seither die Neumünsteraner Außensternwarte ihr neues Heim. Der jetzige Beobachtungsstandort auf dem Grimmelsberg hat sich inzwischen über viele Jahre sehr bewährt. Vor Ort herrschen ideale Beobachtungsbedingungen in Richtung Süden und Norden. Zudem gibt es genügend Platz, um mobile Teleskope aufzubauen.

Aus Sicherheitsgründen ist jedoch unter der Kuppel kein Teleskop fest montiert. Wer dort beobachten möchte, kann sein Instrument auf eine vorhandene Säule montieren.