vhs-Sternwarte Neumünster: Große Ehre für Justus Falk – NASA veröffentlicht sein Foto des Iris-Nebels als APOD
Die vhs-Sternwarte Neumünster freut sich, bekanntzugeben, dass der 18-jährige Justus Falk aus Tetenhusen für seine herausragende fotografische Leistung geehrt wurde. Sein beeindruckendes Foto des Iris-Nebels (NGC 7023) wurde heute von der NASA als „Astronomy Picture of the Day“ (APOD) veröffentlicht. Diese Auszeichnung ist nicht nur eine große Ehre für Justus, sondern auch für die gesamte vhs-Sternwarte Neumünster.
Hier geht es direkt zum NASA APOD Bild.

Der 18jährige Justus Falk am Teleskop in seiner Privatsternwarte in Tetenhusen. Foto: Privat
Justus Falk ist seit vier Jahren aktives Mitglied der vhs-Sternwarte und hat sich in dieser Zeit als leidenschaftlicher Amateurastronom hervorgetan. Seine Fähigkeiten und sein Engagement für die Astronomie haben ihn dazu gebracht, regelmäßig an Beobachtungsabenden und Workshops teilzunehmen. Die Veröffentlichung seines Fotos auf einer solch renommierten Plattform wie der NASA ist ein bemerkenswerter Erfolg und ein Beweis für sein Talent und seine Hingabe.
Die vhs-Sternwarte Neumünster sieht in dieser Auszeichnung eine Bestätigung ihrer Bildungsarbeit und der Förderung junger Talente in der Astronomie. „Wir sind unglaublich stolz auf Justus und seine Leistung. Diese Anerkennung zeigt, dass auch Amateurastronomen bedeutende Beiträge zur Wissenschaft leisten können“, sagt der Leiter der Sternwarte, Marco Ludwig.

Bildunterschrift der NASA: Erklärung: Diese kosmischen Wolken haben sich 1300 Lichtjahre entfernt in den fruchtbaren Sternenfeldern des Sternbilds Kepheus gebildet. Der sogenannte Irisnebel (NGC 7023) ist nicht der einzige Nebel, der an Blumen erinnert. Dennoch zeigt diese tiefe Teleskopaufnahme die Farbpalette und Symmetrien des Irisnebels, eingebettet in umgebende interstellare Staubfelder. Im Inneren des Irisnebels umgibt staubiges Nebelmaterial einen heißen, jungen Stern. Die vorherrschende Farbe des helleren Reflexionsnebels ist Blau, charakteristisch für Staubkörner, die Sternenlicht reflektieren. Zentrale Filamente des Reflexionsnebels leuchten schwach rötlich, da einige Staubkörner die unsichtbare ultraviolette Strahlung des Sterns in sichtbares rotes Licht umwandeln. Infrarotbeobachtungen deuten darauf hin, dass dieser Nebel komplexe Kohlenstoffmoleküle, sogenannte polyzyklische aromatische Kohlenwasserstoffe (PAK), enthält. Die staubblauen Blütenblätter des Irisnebels erstrecken sich über etwa sechs Lichtjahre. Quelle: NASA

Justus Falk ist seit vier Jahren Mitglied der vhs-Sternwarte Neumünster. Als Sternkieker kann er auch professionell mit dem rund eine Tonne schweren Hauptteleskop der vhs-Sternwarte Neumünster umgehen. Foto: M. Ludwig